Verhalten im Zusammenhang
„Erst durch die Kooperation zahlreicher Einzelstrukturen, durch Regelkreise und Rückkoppelungen mit dem Organismus entstehen die beobachtbaren Verhaltensweisen.“
Dr. Torsten Seelbach | AON (2015), S. 62 [A1]
Verhalten entsteht im Zusammenspiel vieler Prozesse. Wir betrachten deshalb Person, Beziehungen, Aufgabe und Arbeitsbedingungen gemeinsam.
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Zuhören und Verständigung
„Die vorliegenden Daten bestätigen viel von dem, was in Kommunikationstrainings in Sachen aktives Zuhören und Spiegelung von Sprache und Körpersprache jetzt schon unterrichtet wird.“
Dr. Franz Hütter | AON (2021), S. 29 [A2]
Kommunikation braucht Aufmerksamkeit für Sprache, Körpersprache und Kontext. Wir nutzen diese Perspektive, um Gespräche genauer zu beobachten und Alternativen zu erproben.
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Emotion und Bewertung
„Ein sehr bekannter, und beliebter sekundärer Verstärker sind kleine, farbige Papierstücke, auch bekannt als Geld.“
Prof. Dr. Christian Büchel | AON (2015), S. 30 [A3]
Wert entsteht auch durch gelernte Bedeutungen. Für Gespräche über Leistung und Nutzen lohnt sich der Blick auf die Erwartungen des Gegenübers.
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Aufmerksamkeit hat Grenzen
„Manche Reizeigenschaften können auch ohne Aufmerksamkeit erkannt werden.“
Prof. Dr. John-Dylan Haynes | AON (2016), S. 32 [A4]
Bewusste Wahrnehmung und Aufmerksamkeit sind eng verknüpft und nicht identisch. Wir hinterfragen, was in einer Situation sichtbar wird und was leicht übersehen wird.
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Muster und Persönlichkeit
„Insbesondere sind die Gewohnheiten eines Menschen typisch für seine Persönlichkeit.“
Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth | AON (2015), S. 5 [A5]
Gewohnheiten prägen unser Verhalten. Persönliche Entwicklung beginnt damit, eigene Muster im konkreten Alltag wahrzunehmen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erproben.
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Feedback, das Lernen unterstützt
„Umso wichtiger ist es, Fehlerrückmeldungen von Leistungen spezifisch zu geben und Möglichkeiten und Wege der Verbesserung aufzuzeigen.“
Prof. Dr. Ursula Dicke | AON (2015), S. 53 [A6]
Konkrete Rückmeldung eröffnet nächste Schritte. Wir verbinden Beobachtung mit verständlichen Hinweisen und einer Gelegenheit zur erneuten Anwendung.
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Wahrnehmung ist eine Perspektive
„Aus der Gesamtheit der Empfindungen - ihrer Lokalisation und ihren Eigenschaften - konstruiert jeder Mensch individuell sein Bild von der Welt.“
Prof. Dr. Wolfgang Walkowiak | AON (2015), S. 5 [A7]
Menschen erleben dieselbe Situation unterschiedlich. Wir prüfen eigene Interpretationen und beziehen weitere Sichtweisen ein.
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Entscheidungen verantworten
„Wir müssen nämlich mit unseren Handlungsentscheidungen leben können.“
Prof. Dr. Thomas Münte | AON (2015), S. 62 [A8]
Eine Entscheidung betrifft mehr als ihre Berechnung. Wir machen Kriterien, Folgen und persönliche Verantwortung zum Gegenstand der Reflexion.
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Mit Belastung umgehen
„Stress meint an sich das Auftreten von Herausforderungen, die uns zwingen zu reagieren.“
Prof. Dr. Tobias Esch | AON (2016), S. 21 [A9]
Herausforderungen verlangen Anpassung. Wir betrachten eigene Reaktionen und die Bedingungen, unter denen neue Handlungsspielräume entstehen können.
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Stärken bewusst nutzen
„Zunächst gilt es herauszufinden, was die eigenen Stärken sind.“
Prof. Dr. Dr. Henrik Walter | AON (o. J.), Online-S. 90 [A10]
Der Blick auf eigene Stärken eröffnet einen Ausgangspunkt für Entwicklung. Ihre Bedeutung klären wir im jeweiligen Lebens- und Arbeitskontext.
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